Košarkaški Klub Zrinski

Geschichte der Zrinskis

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Zrinski

Nikola Šubić Zrinski

(* um 1508 in Zrin; † 8. September 1566 in Szigetvár, Ungarn)

Nikola Šubić Zrinski

Nikola Šubić Zrinski, auch Nikolaus Zrinyi oder Miklós Zrínyi, war ein kroatischer Feldherr Kaisers Ferdinand I. und ein Verteidiger von Szigetvár bei Pécs. Zrinski stammte aus dem alten kroatischen Geschlecht der Šubić, die sich seit 1347 nach dem Schloss Zerin (heute Zrin) Grafen von Zrin nannten. Er war der Sohn von Nikola Zrinski und Ilona Karlović.

Er zeichnete sich bei der 1. Wiener Türkenbelagerung 1529 aus. Katzianer, der des Hochverrats beschuldigte Feldherr Ferdinands I., entzog sich der Anklage durch die Flucht auf das Schloss Kostajnica. Er wollte Nikolaus und seinen älteren Bruder Johann überreden, auf die Seite der Osmanen überzutreten, wurde aber von Nikolaus am 27. Oktober 1539 ermordet.

Zrinski rettete 1542 die kaiserserliche Armee bei Pest vor einer Niederlage, indem er mit 400 Kroaten eingriff. Im selben Jahr wurde er Ban von Kroatien und Slawonien. 1543 heiratete er Katarina Frankopan. Er schlug die Türken bei Somlyó in der Nähe von Stuhlweißenburg in die Flucht. ie Belagerung von Szigetvár (Komitat Baranja in Südungarn) durch die Osmanen im Jahr 1556 konnte er dadurch beenden, indem er gemeinsam mit Palatin Thomas Nadásdy die Stadt Babócsa angriff. 1557 dankte er als Ban ab und wurde Kommandant von Szigetvár. 1561 stieg er zum königlichen Tavernikus (Schatzmeister) in Ungarn auf, zwei Jahre später wurde er zum Oberbefehlshaber der königlichen Truppen am rechten Donauufer ernannt. 1564 musste er nach der Vermählung mit seiner zweiten Frau, Eva von Rosenberg, einer Schwester Peter Vok von Rosenbergs, nach Süden eilen, wo er die Türken bei Segesd schlug.

Nach dem Tod Kaiser Ferdinand I. plädierte unter dessen Nachfolger Maximilian II. für eine Einstellung von Tributzahlungen an das Osmanische Reich. Sultan Süleyman dem Prächtigen wollte Zrinski dafür bestrafen und begann am 6. August 1566 mit der Belagerung von Szigetvár. In der Nacht vom 5. zum 6. September starb Süleyman an Altersschwäche, ein Ereignis dass Zrinski aber nicht zu seinem Vorteil nutzen konnte. Vor dem Fall der Festung unternahm er am 8. September mit den noch übriggebliebenen Soldaten einen Ausfall, bei dem fast alle Verteidiger getötet wurden. Zrinski geriet schwer verwundet in Gefangenschaft und wurde enthauptet. Sein Kopf wurde auf einer Stange im Lager der Osmanen aufgestellt, dann den Kaiserlichen zugeschickt und zu Čakovec im Kloster der hl. Helena beigesetzt.

Zrinski gilt in Kroatien und Ungarn als Nationalheld. Im Zentrum Zagrebs ist der Park Zrinjevac nach ihm benannt. Sein Urenkel war der ungarische Dichter Nikola Zrínski.

Nikolaus Graf Zrinski

(* 1. Mai 1620 auf dem Schloss Ozalj bei Karlovac; † 18. November 1664 in Čakovec)

Nikola Zrinski

Nikolaus Graf Zrinski, auch Nikola Zrinski oder Zrínyi Miklós, war Ban von Kroatien und ein kroatisch-ungarischer Dichter.

Er war der Sohn von Georg Zrínski und Magdalena Szechy. Sein Urgroßvater war Nikola Šubić Zrinski. 1645 kämpfte er in Mähren gegen die Schweden, 1646 zeichnete er sich im Kampf gegen die Türken aus. 1647 wurde er Ban von Kroatien und war 1652–1653 in ständige Kämpfe mit dem Osmanischen Reich verwickelt.

Nikola Zrinski

1655 stellte er sich an die Spitze der nationalen Partei, die gegen die absolutistischen Bestrebungen Kaiser Leopold I. auftrat. Während des Türkenkrieges 1663/1664 konnte er die von den Türken stark befestigte Brücke von Osijek (ungarisch: Eszék) erobern, wurde aber von den kaiserlichen Truppen unter Raimondo Montecuccoli nicht ausreichend unterstützt. Er erlag 1664 den Verletzungen, die ihm ein Eber bei der Jagd zugefügt hatte.

Er war ein Freund der Wissenschaften und Dichter, der Deutsch, Kroatisch, Ungarisch, Türkisch und Latein gut beherrschte. Er schuf 1645/46 das ungarische Epos in 15 Gesängen Obsidio Szigetiana (ungarisch: Szigeti Veszedelem, deutsch: Der Fall von Sziget), das die Heldentat seines Urgroßvaters Nikola Šubić Zrinski verherrlicht, der 1566 bei der Belagerung von Szigetvár gefallen war.

Petar Zrinski

(* 6. Juni 1621 in Vrbovec; † 30. April 1671 in Wiener Neustadt)

Petar Zrinski

Petar Zrinski, ein kroatischer Adliger und Schriftsteller, stand seit 1665 als Ban an der Spitze der kroatischen Verwaltung. Er stammte aus dem alten kroatischen Geschlecht der Šubić, die sich seit 1347 nach dem Schloss Zerin (heute Zrin) Grafen von Zrin nannten.

Zrinski zeichnete sich 1663/64 im Krieg gegen die Türken aus. Sowohl die ungarischen Truppen als auch die Reichsarmee konnten Siege über die Osmanen erringen, die aber nicht genutzt wurden. Der von Kaiser Leopold I. 1664 geschlossene Frieden von Eisenburg/Vasvár, bei dem die Türken besetzte Gebiete in Ungarn zurückerhielten, löste im ungarischen und kroatischen Adel große Unzufriedenheit aus, deren tiefere Ursache aber in der absolutistischen Politik des Kaisers lagen, der die Rechte des Adels der Stephanskrone beschneiden wollte. In den nachfolgenden Jahren entwickelte sich eine Zrinski-Frankopan-Verschwörung gegen Kaiser Leopold I. , an der sich auch Petar Zrinski beteiligte. Ziel war die Unabhängigkeit Kroatiens von den Habsburgern.

Die Verschwörung wurde aufgedeckt und Zrinski unter einem Vorwand nach Wien gelockt, wo man ihn gefangen nahm und zum Tode verurteilte. Er wurde am 30. April 1671 in Wiener Neustadt enthauptet.

Petar Zrinski gilt gemeinsam mit Franz Christoph Frankopan sowohl den Kroaten als auch den Ungarn als Nationalheld, weil sie einerseits gegen die Türken und andererseits gegen die habsburgische Herrschaft gekämpft haben.

Quelle: Wikipedia

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